Yamaha springt schlecht an

Yamaha springt schlecht an

Beitragvon Golfer » Donnerstag 9. April 2009, 14:51

Ich hab in meiner Garage auch noch ne 1994er Yamahe XJ 600 stehen.
Nach längerer Standzeit (2 Wochen) springt sie immer sehr schlecht an.
Von nach dem Winter ganz zu schweigen...
Ich muss den Anlasser mindestens eine halbe Minute drehen lassen, bis sich mal ein Zylinder meldet.
Ist das ein allgemeines Problem oder gibts da eine konkrete Ursache.
Ich dachte schon, das der Benzin in den Vergasern mit der Zeit verfliegt und die nach langem Stand erst
wieder gefüllt werden müssen?
Elektrodenabstand der Zündkerzen sind nach Vorschrift.
Schock zieh ich auch immer :D

Wenn einer Rat wüsste wäre das echt super.

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Re: Yamaha springt schlecht an

Beitragvon turboteccs » Freitag 10. April 2009, 08:05

Hallo!

Ok, selbst wenn der Sprit in "den Vergasern" (ich weiß nicht wie viel deine hat!!!) verfliegt, muss er soschnell nachlaufen, das du davon eigentlich wenig mitbekommen solltest! Wie lange sind deine Kerzen schon drin? Wie alt ist die Zündspule? Das sind die Sachen, welche ich erstmal ersetzen würde... Zumindest erstmal neue Kerzen, wenn die schon lange drin sind! Ein weiteres Problem könnte untypischerweise dann doch der Sprit sein! Funktioniert deine Tankdeckelentlüftung? Hast du vielleicht Dreck im Tank, der den Filter vorm Benzinhahn zusetzt?

Ganz krass war es bei einem Kumpel, da hat sich das Nockenwellenrad gelockert und die Steuerzeiten so verstellt, das dass Motorrad nicht mehr angesprungen ist! Aber das kam wahrscheinlich durch den nicht ordentlichen ZKD - Wechsel zustande.
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Re: Yamaha springt schlecht an

Beitragvon Golfer » Freitag 10. April 2009, 19:01

Also ich hab die Maschine von einem Kumpel vor ca. 4 Jahren gekauft.
Die wurde von ihm in der Werkstatt generalüberholt.
Neue Kerzen und Ventilspiel haben die überprüft bzw. erneuert.
Die Spule ist glaube ich nicht neu.
Bei der Spritversorgung ist eine Membranpumpe oder sowas drin,
also der Sprit wird nicht von alleine nachlaufen, und wenn Dreck drin und der Durchfluss nicht gegeben wäre,
würde die Kiste denk ich mal auch bei hohen Drehzahlen absacken. Ebenso bei verstopften Tankdeckel.
Wie merk ich denn, ob die Spule noch iO ist? Stärke der Funken an der Kerze beobachten?
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Re: Yamaha springt schlecht an

Beitragvon turboteccs » Dienstag 14. April 2009, 21:32

Hallo! Ok, Zündspule ist immer so eine Sache... Normaöerweise äußert sie sich durch schlechtes Anspringen und leichte Züdaussetzer im mittleren Drehzahlbereich! Das kannst du ja mal Prüfen!
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Re: Yamaha springt schlecht an

Beitragvon Derbyfahrer » Montag 20. April 2009, 13:13

Hallo.
Hatte bei meiner GS 550 E ähnliches Problem.
Eine der Doppelfunkenspule (die hast Du glaube auch verbaut) hatte einen Haarriß der im eingebauem Zustand nicht zu sehen war. Spule getauscht und tada!!
Hast Du Schiebervergaser oder Drosselklappenvergaser verbaut?
Wie läuft das Motorrad wenn es mal anspringt?

MfG Derbyfahrer

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Re: Yamaha springt schlecht an

Beitragvon Golfer » Montag 20. April 2009, 16:58

Also die Vergaserbauart weiß ich jetzt nich genau, ich tip ja mal auf Drosselklappe.
Die Kiste läuft wenn sie warm ist einwandfrei, auch wenn sie mal fünf Tage stand, springt sie gut an.
Nach langem Recherchieren glaub ich fast, dass es am verflogenen Benzin in den Vergasern liegt.
Muss wahrscheinlich eine Krankheit von dem Teil sein.
Die Unterdruck-Benzinpumpe lässt nur Sprit durch, wenn der Anlasser bzw. der Motor sich dreht,
und nach langem Stehen hat sich dieser dann wohl verflüchtigt.
Ich kann mir ja mal die Spule anschauen, aber sonst läuft sie ja ohne Probleme.
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Re: Yamaha springt schlecht an

Beitragvon Derbyfahrer » Montag 20. April 2009, 17:35

Wenn sie sonst läuft, sind die Spulen i.O.
Im Tank ist ein Unterdruckventil verbaut, welches nur öffnet wenn im Vergaser in Folge der Motorumdrehung Unterdruck entsteht.
Da liegen Fluch und Segen mal wieder dicht bei einander.
Dieses "System" soll z.B. bei einem Unfall das Auslaufen des Benzins verhindern.
Da aber die Vergaserentlüftung direkt ist, kann sich das Benzin ziemlich schnell verflüchtigen wie Du schon vermutest hast.
Und da die Suppe erst aus dem Tank in die Vergaser bei drehendem Motor läuft, musst Du halt eine Weile "nuckeln" lassen.
Ich habe diese Vorrichtung bei meinem Quad komplett lahmgelegt, da es eh über einen Benzinhahn verfügt.

MfG Derbyfahrer

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